Die Zuger Landammann-Affäre

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Die Zuger Landammann-Affäre ist der grösste Schweizer Medienskandal der Zehnerjahre: Im Rahmen einer politischen Feier kommt es zu einem intimen Kontakt zwischen Markus Hürlimann, Parteipräsident der Zuger SVP und der Co-Präsidentin der Alternative/die Grünen, Jolanda Spiess-Hegglin. Sie äussert am nächsten Tag bei einer Spitaluntersuchung den Verdacht, es könnten K.-o.-Tropfen im Spiel gewesen sein, was eine Kaskade von Ereignissen auslöst: Die Justiz nimmt Ermittlungen auf, der «Blick» veröffentlicht Namen und Bilder der beiden Protagonisten. Während Spiess-Hegglin vor allem in den sozialen Medien angegriffen wird, lastet auf Hürlimann der Verdacht, er habe  sich eines sexuellen Übergriffs schuldig gemacht. Beide Politiker verlieren in der Folge ihre Mandate und kämpfen um ihre Glaubwürdigkeit und Integrität.

Was in jener Nacht in der Captain's Lounge genau geschah, weiss niemand. Dass die Geschichte nicht vergessen ist, liegt daran, dass bis heute um die Interpretation der damaligen Ereignisse gerungen wird.

Diese akribische Recherche auf der Grundlage zahlreicher Gespräche und Quellen schildert die Geschehnisse aus der Perspektive des zu Unrecht verdächtigten Mannes. Sie zeigt auf, wie aus einer privaten Begegnung ein mediales Psychodrama werden konnte, welches das Publikum bis heute beschäftigt.

Michèle Binswanger ist Journalistin und Autorin. Sie wurde für ihre journalistische Arbeit mehrfach mit Preisen ausgezeichnet. 

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Artikelnr. 2023-12
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